Franz-Josef Rosner
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Preise · 2026

Was kostet eine Handwerker-Website in Bremen?

Von Franz-Josef Rosner · Stand August 2026

Die kurze Antwort: zwischen 0 € und 15.000 € — und genau diese Spanne ist das Problem. Wer zum ersten Mal eine Website beauftragt, kann seriöse von überteuerten Angeboten kaum unterscheiden. Hier ist die Einordnung, die ich mir an Ihrer Stelle wünschen würde.

Weg 1: Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS) — 15 bis 50 € im Monat

Der Baukasten selbst ist günstig. Was die Rechnung verschweigt: Ihre Zeit. Wer abends nach der Baustelle Texte schreibt, Fotos zuschneidet und Menüs zusammenklickt, investiert schnell 40 bis 80 Stunden — und bekommt am Ende eine Seite, die aussieht wie tausend andere aus demselben Baukasten. Und die Monatsgebühr bezahlt die Plattform, nicht die Arbeit daran: Wer Texte pflegt, Bilder tauscht und die Seite aktuell hält, bleiben Sie selbst.

Weg 2: Agentur — meist 5.000 bis 15.000 €

Agenturen liefern gute Arbeit, aber ihre Preisstruktur ist für größere Unternehmen gebaut: Projektleitung, Strategie-Workshops, mehrere Ansprechpartner. Für einen Betrieb mit fünf Mitarbeitern, der gefunden werden und seriös wirken will, bezahlen Sie dort Strukturen mit, die Sie nicht brauchen.

Weg 3: Freelancer — meist 800 bis 3.500 €

Ein einzelner Entwickler hat keine Agentur-Gemeinkosten und kann individuell bauen statt Templates anzupassen. Die Spanne erklärt sich über den Umfang: Ein Onepager ist das untere Ende, ein vollständiger Auftritt mit mehreren Leistungsseiten und lokaler Suchmaschinenoptimierung das obere. Meine eigenen Festpreise stehen offen auf der Startseite — 899 € bis 2.499 €, ohne Nachträge. Laufend kommt nur die Betreuung dazu, wenn Sie sie wollen: 49 € im Monat für Hosting, Sicherheitsupdates, Datensicherung und bis zu fünf Änderungen — monatlich kündbar, kein Vertrag.

Woran Sie versteckte Kosten erkennen

  • Kein Festpreis im Angebot, sondern Stundensätze — dann tragen Sie das Risiko, nicht der Anbieter.
  • „Ab“-Preise, bei denen Texte, Bilder oder die Google-Anmeldung extra kosten.
  • Laufende Kosten, die nicht auf der ersten Seite des Angebots stehen: Hosting, Wartung, Lizenzgebühren für Baukasten oder Plugins.
  • Die Domain läuft auf den Anbieter statt auf Sie — dann können Sie später nicht wechseln, ohne Ihre Adresse zu verlieren.

Die eine Frage, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

„Was gehört alles zum Preis — und was passiert, wenn mir der Entwurf nicht gefällt?“ An der Antwort erkennen Sie in dreißig Sekunden, mit wem Sie es zu tun haben. Bei mir gilt: Bezahlt wird erst nach der gemeinsamen Abnahme, und wer nach dem ersten Entwurf aussteigt, zahlt nichts.

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